| ASIA aktuell | |||
| Tarifvertrag 2011 | |||
| Tarifvertrag 2010 | |||
| Tarifvertrag 2009 | |||
| Tarifvertrag 2008 | |||
| Tarifvertrag 2007 | |||
| Tarifvertrag 2006 | |||
| Tarifvertrag 2005 | |||
| Tarifvertrag 2004 | |||
| Tarifvertrag 2003 | |||
| Tarifvertrag 2002 | |||
| Dialog Bauen gegründet | |||
| Tarifvertrag 2011 | |||
|
Tarifvertrag 2011 wirft Fragen zur BAV auf Die Gehälter für alle Mitarbeiter und Auszubildenden werden zum 1.6.2011 in den Architektur-, Ingenieur- und Planungsbüros geändert. Die Veränderung entspricht der leicht entspannten wirtschaftlichen Lage der Büros.
Auf dem Prüfstand des ASIA steht die Betriebliche Altersversorgung. Nach den Überlegungen diese tariflich zu regeln, hat der Gesetzgeber die Bedingungen geändert. Sehr zum Nachteil der Arbeitnehmer. Die monatlichen Rentenzahlungen unterliegen der Pflicht, Krankenkassenbeiträge aus diesen Leistungen zu zahlen. Auch die Kapitalabfindung der Rentenleistung ist krankenkassenpflichtig. Die Kapitalabfindung wird auf 120 Monate verteilt. Aus dieser fiktiven monatlichen Rente wird der Beitrag zur Krankenkasse für 10 Jahre errechnet. In einigen Fällen kann es dadurch zu einem geringeren Ertrag kommen, als hätte man die Beiträge einfach nur angespart. Von staatlicher Förderung kann dann nicht gesprochen werden. Durch höchstrichterliche Urteile ist die geänderte Situation hinzunehmen. Es wird eine politische Diskussion erforderlich sein, um eine Rückkehr zu geförderter, unverzichtbarer betrieblichen Altersversorgung herbeizuführen. |
|||
| Tarifvertrag 2010 | |||
|
Was ist neu im Tarifvertrag 2010? Zum 1.5.2010 hat sich der Tarifvertrag für alle Mitarbeiter in den Architektur-, Ingenieur- und Planungsbüros geändert. Es wurden neue Gehälter und Auszubildendsvergütungen vereinbart. verdi und ASIA konnten sich auch über eine weitere Veränderung im Zusammenhang mit der Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) verständigen. |
|||
| Tarifvertrag 2009 | |||
|
Maßvolle Anpassung des Tarifvertrages Zum 1.5.2009 haben sich die Gehälter für alle Mitarbeiter in den Architektur-, Ingenieur- und Planungsbüros geändert. Auch für die Auszubildenden gelten neue Vergütungen. verdi und ASIA haben im April in Frankfurt den neuen Tarifvertrag ausgehandelt. Neben den neuen Gehältern, die durch die wirtschaftliche Lage maßvoll angepaßt wurden, gibt es für die Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) eine neue Regelung. Sie ermöglicht eine flexible Gestaltung der Sonderzahlung und soll einen Einstieg in diesen Themenkomplex darstellen. |
|||
| Tarifvertrag 2008 | |||
|
Die Verhandlungen sind erfolgreich beendet und die Gewerkschaft ver.di und der ASIA-Arbeitgeberverband haben zum 1.5.2008 einen neuen Tarifvertrag verabschiedet. Die Gehälter verändern sich jedoch erst zum 1.7.2008 und gelten wie die anderen Bestimmungen des Tarifvertrages bis zum 30.9.2009. Vor dem Hintergrund nicht unerheblicher Abschlüsse in anderen Tarifgebieten waren die diesjährigen Verhandlungen nicht ganz einfach. Noch immer stellt die unbefriedigende Auftragslage, die "Uralt-HOAI" und die deutlichen Kostensteigerungen in den Büros eine nicht einfache Ausgangslage für Gehaltsgespräche dar. Der Abschluß wurde von allen Gremien gebilligt und mit einer zusätzlichen Einmalzahlung im Herbst 2008 sollte das Ergebnis gut tragfähig sein. Eine Änderung hat auch der Rahmentarifvertrag erfahren. Zum Thema Weiterbildung ist eine Vereinbarung getroffen worden. Sie soll in den nächsten Verhandlungen weiter ausgebaut werden. |
|||
| Tarifvertrag 2007 | |||
|
Mehr Geld für die Beschäftigten in Architektur- und Ingenieurbüros Die Gewerkschaft ver.di und der ASIA-Arbeitgeberverband haben sich in Frankfurt auf neue Gehaltsregelungen geeinigt. "Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden", so der Leiter der ASIA-Tarifkommission Staubach. Bedauerlich ist aber das Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. Nach dem Tarifabschluß wird ab dem 1. Juni ein junger Ingenieur monatlich etwa 50 Euro brutto mehr bekommen. Dazu hat der Arbeitgeber einen Betrag von ca. 60 Euro durch den Arbeitgeberanteil zu den hohen Sozialabgaben aufzuwenden. Auf dem Gehaltskonto werden jedoch nur ca. 22 Euro ankommen. Die Beteiligten sind die Verlierer, Gewinner mit 38 Euro ist der Staat, der den Löwenanteil der Gehaltserhöhung erhält. "Bei den nächsten Verhandlungen wollen wir den Schwerpunkt auf die Altersversorgung legen. Dann werden wir eine Gehaltserhöhung von 50 Euro den Beschäftigten in voller Höhe zukommen lassen können", so Staubach. Das Thema ist wichtig und ernst. Die Arbeitgeber erwarten, daß ein großer Teil der Entgeltumwandlungen zur betrieblichen Alterversorgung nicht mehr fortgeführt wird. Das Jahr 2008 bringt ein Ende der Vergünstigung durch die eingesparten Sozialversicherungsbeiträge. Dies trifft nicht auf die im ASIA-Tarifvertrag geregelte betriebliche Altersversorgung zu. |
|||
| Tarifvertrag 2006 | |||
|
Tarifvertrag mit Sorgen Zum 1. Juni 2006 konnten die Tarifpartner ASIA - Arbeitgeberverband selbständiger Ingenieure und Architekten und ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft eine neue Regelung der Gehälter für die Angestellten, Auszubildenden und Praktikanten in Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros vereinbaren. Die Auftragslage und der Ertrag in den Büros der Architekten und Ingenieure hat sich nicht erholt. Seit Monaten ist die Situation unverändert und läßt die Branche nicht aufatmen. Vor diesem Hintergrund konnte nur eine geringfügige Erhöhung der Ge¬hälter der unteren Stufen und eine Einmalzahlung für die übrigen Gruppen vereinbart werden. "Der Abschluß -mit einer Laufzeit bis April 2007- ist ein Minimum für die Mit¬arbeiter und ein Maximum für die Betriebe" so der Leiter der ASIA-Tarifkommission Wolfgang Staubach. Noch ist nicht abzusehen, wie es weitergeht. Die Honorare sind im Keller, Baukräne stehen still. Die Lage ist sehr labil und die wirtschaftliche Situation bedrohlich. Es hat sich herumgesprochen: Architekten und Ingenieure im Bauwesen sind die Verlierer. Aber es scheint niemanden zu interessieren. Wie kommt der Berufsstand aus der Krise? Die Verhandlungen um eine Anpassung der Gebührenordnung dauern bereits 10 Jahre. Es wird noch mal so lange dauern, wenn nicht andere Wege eingeschla¬gen werden. Aber dann dürfte es zu spät sein - ganz auf Architekten zu verzichten können wir uns nicht leisten. |
|||
| Tarifvertrag 2005 | |||
|
Tarifvertrag mit Zukunftssicherung Ab 1. Sept. 2005 wird der neue Tarifvertrag für die Angestellten, Auszubildenden und Praktikanten in Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros zwischen dem ASIA - Arbeitgeberverband selbständiger Ingenieure und Architekten und ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft gültig sein und mit einer weiteren innovativen Lösung den Besonderheiten der Büros der Architekten und Ingenieure gerecht. Zielsetzung des ASIA ist, einen Tarif mit Mindestregelungen und genügend Aktionsraum für die individuelle Gestaltung in den Büros zu erhalten. Erfolgreich konnte dies auch im 25. Jahr seit Bestehen des Vertrages umgesetzt werden. Das Tarifjahr 2005 präsentiert sich mit einer Gehaltsreduzierung zu Gunsten einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung (bAV). Die Entscheidung für eine Zukunftssicherung der Arbeitnehmer über die arbeitgeberfinanzierte bAV sichert Vorteile sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber. So sind weitere Einsparungen bei der Einkommenssteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen möglich. Die Grenzen und Einschränkungen der Entgeltumwandlung entfallen und können neben den z.B. bestehenden Direktversicherungen eingerichtet werden. Der Nutzen ist groß und die Besonderheiten des ASIA-Versorgungswerkes werden den hohen Anforderungen der Verbraucherverbände gerecht. Hier steht die Transparenz der Verträge für die Zukunftssicherung im Vordergrund. Über das Internet kann der Arbeitnehmer den Verlauf seines Vertrages verfolgen. Welche Zahlungen gehen ein, wie werden sie gutgeschrieben und wie wächst die Sicherung der Zukunft an. So wird deutlich, daß bereits ab Beginn ein Guthaben entsteht. Mit den Arbeitsunterlagen und Hilfsmitteln des ASIA sind die Regelungen der bAV einfach und unbürokratisch durch den Arbeitgeber umzusetzen. |
|||
| Tarifvertrag 2004 | |||
|
Tarifvertrag im Wandel der Zeit Seit Juni 2004 ist der neue Tarifvertrag für die Angestellten, Auszubildenden und Praktikanten in Ingenieur-, Architektur- und Planungsbüros zwischen dem ASIA - Arbeitgeberverband selbständiger Ingenieure und Architekten und ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft gültig und behauptet sich mit großem Erfolg in den Büros der Architekten und Ingenieure. Die in der Diskussion stehenden Flächentarife haben auch in heutiger Zeit ihre Berechtigung. Wichtig ist jedoch ein Tarifvertragsinhalt, der Mindestregelungen und genügend Aktionsraum für die individuelle Gestaltung in den Büros enthält. Diese Zielsetzung hat der ASIA erfolgreich in den 24 Jahren seit Bestehen des Vertrages verfolgt. Mit der sich stetig verschlechterten Auftragslage der letzen Jahre konnten vom Arbeitgeberverband weitere Regelungen verankert werden, die den Büros gerade in wirtschaftlich schlechteren Zeiten notwendige Anpassungen ermöglichen. Zu diesen Möglichkeiten zählt eine ganz oder teilweise ausfallende Sondervergütung (Weihnachtsgeld). In besonderen Fällen kann das Gehalt auf ein etwa zwei Jahre zurückliegendes Niveau geändert werden. Als praxisnah haben sich die Regelungen um flexible Arbeitszeit, Dienstreisen, Altersteilzeit und Urlaub bewährt. Gerade zu diesen Themen sind in den letzten Tarifverträgen reduzierte Vereinbarungen getroffen worden. Damit hat der Tarifvertrag hohen praktischen Nutzen, was sich in der großen Verbreitung, auch bei der Berücksichtigung von behördlicher Seite widerspiegelt. Das Standardwerk sollte in keinem Büro fehlen. |
|||
| Tarifvertrag 2003 | |||
|
Neue Wege von ASIA und ver.di Die diesjährige Tarifrunde 2002/2003 für die Angestellten in Architektur- und Ingenieurbüros hat ein völlig neues aber respektables Ergebnis ergeben. In Göttingen haben sich ASIA – Arbeitgeberverband selbständiger Ingenieure und Architekten und ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft in verantwortungsvollem Abschluß zur Erhöhung der Gehälter getrennt. Die Lage der Bauwirtschaft trifft die Büros der Architekten und Ingenieure besonders hart. Nicht nur die fehlenden Aufträge tragen zu der existenzbedrohenden Situation bei. Besonders schwer schlagen die niedrigen Baupreise der wenigen Bauaufträge zu Buche. Die Honorare bemessen sich nach den Bausummen und sind derzeit einfach nicht kostendeckend. Die Gebührenordnung (HOAI) hat seit 1996 keine Veränderung erfahren und die Bemühungen der Architekten und Ingenieure zu einer Verbesserung der HOAI wird von der Bundesregierung von Jahr zu Jahr verschoben. Der Leiter der ASIA Tarifkommission, Dipl.-Ing. Wolfgang Staubach, und der ver.di Verhandlungsführer Rolf Lemm haben sich statt der angekündigten Nullrunde und zur Erhaltung der branchenweit auf 220.000 gesunkenen Arbeitsplätze auf eine symbolische Verbesserung der Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 1% verständigt. Gleichzeitig beschlossen die Tarifpartner in einer gemeinsamen Aktion die Bundesregierung zu einer raschen Lösung zur HOAI aufzufordern. Bei positivem Ergebnis einer HOAI-Anpassung bis zum Herbst 2002 wollen die Arbeitgeber in einer weiteren Gehaltserhöhung den Mehrerlös mit den Mitarbeitern teilen. |
|||
| Tarifvertrag 2002 | |||
|
Die diesjährige Tarifrunde für die Angestellten in Architektur- und Ingenieurbüros hat ein völlig neues aber respektables Ergebnis ergeben. In Göttingen haben sich ASIA - Arbeitgeberverband selbständiger Ingenieure und Architekten und ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft in verantwortungsvollem Abschluß zur Erhöhung der Gehälter getrennt. ASIA und ver.di haben sich rückwirkend zum 1.5.2002 auf eine Anhebung der Gehälter um 1% geeinigt. Der Leiter der Tarifkommission des Arbeitgeberverbandes Staubach sprach von einem deutlichen Zeichen der Gewerkschaft zur Erhaltung der Arbeitsplätze. Die Lage der Bauwirtschaft trifft die Büros der Architekten und Ingenieure besonders hart. Nicht nur die fehlenden Aufträge tragen zu der existenzbedrohenden Situation bei. Besonders schwer schlagen die niedrigen Baupreise der wenigen Bauaufträge zu Buche. Die Honorare bemessen sich nach den Bausummen und sind derzeit einfach nicht kostendeckend. Die Gebührenordnung (HOAI) hat seit 1996 keine Veränderung erfahren und die Bemühungen der Architekten und Ingenieure zu einer Verbesserung der HOAI wird von der Bundesregierung von Jahr zu Jahr verschoben. Der Leiter der ASIA Tarifkommission, Dipl.-Ing. Wolfgang Staubach, und der ver.di
Verhandlungsführer Rolf Lemm haben sich statt der angekündigten Nullrunde und zur Erhaltung
der branchenweit auf 220.000 gesunkenen Arbeitsplätze auf eine symbolische Verbesserung der
Gehälter und Ausbildungsvergütungen verständigt. Gleichzeitig beschlossen die Tarifpartner
in einer gemeinsamen Aktion die Bundesregierung zu einer raschen Lösung zur HOAI aufzufordern.
Bei positivem Ergebnis einer HOAI-Anpassung bis zum Herbst 2002 wollen die Arbeitgeber in
einer weiteren Gehaltserhöhung den Mehrerlös mit den Mitarbeitern teilen. 10.7.2002 |
|||
| Dialog Bauen gegründet | |||
|
Dialog Bauen - eine Initiative der Vertreter der Architekten- und Ingenieurverbände in Karlsruhe - ist gegründet worden. Ziel von Dialog Bauen ist mit und in der Öffentlichkeit das Thema Baukultur zu diskutieren und ein Forum in Karlsruhe zu schaffen. Dies soll allen am Bau wirkenden, einschließlich der Bauherren zur Verfügung stehen. Mit dem Namen Dialog Bauen soll deutlich gemacht werden, daß jeder Bürger, Bauinteressent und Bauwillige aber auch jeder Handwerker und jede Baufirma hier in den Dialog treten und seine Unterstützung finden kann. Erste Aktionen sind die Teilnahme an der Architekturwoche im September 2001 in Karlsruhe sowie die Realisierung eines "Architektur-Quartetts". Als Intentionen sind festgelegt: Mitsprache bei Planungsprozessen von öffentlichem Interesse, Vermittlung innovativer und auch utopischer Ideen, das Interesse an Baukultur wecken und das Verständnis für Architektur beim Bürger fördern. |
|||
| Dialog Bauen wird getragen von den Verbänden | |||
|
|||
|
Der Verlag der ingenieur GmbH, Ettlingen hat dazu eine Internet-Seite www.dialog-bauen.de zur Verfügung gestellt. Die Bearbeitung hat begonnen und soll alsbald die Initiative einen großen Kreis von Bauinteressenten und Bauschaffenden als Forum dienen. 1.3.2001 |
|||